Flugordnung - Gleitschirm- und Drachenfliegen

 

Für Hängegleiter- und Gleitschirmpiloten

 

! ACHTUNG !

! Das Landen in der Wiese westlich der Staatsstraße ist ab sofort wieder untersagt !

Weiterhin ist auch das Landen in der Wiese östlich der Staatsstraße untersagt.

 


LANDEPLÄTZE

Vor jedem Flug ist der Landeplatz aufzusuchen, um sich mit den aktuellen Landebedingungen vertraut zu machen.

Der Landeplatz für Drachenflieger befindet sich westlich vom Freibad an der Bernauer Straße, direkt neben dem Fußballplatz und reicht über zwei Wiesenstreifen bis zur Hauptstraße. Gelandet wird jeweils auf einer der abgemähten Wiesen.

Der vorgeschriebene Landeplatz für Gleitschirmpiloten ist auf der Wiese in der Verlängerung des Hochseilgartens am Freibad, begrenzt durch den quer davor verlaufenden Teerweg. Zusammenlegen bitte im östlichen Teil der Wiese am Wald. Zum Verlassen unbedingt den gemähten Weg Richtung Freibad benutzen und nicht durch den Hochseilklettergarten laufen.

 

Landeplatz Gleitschirm- und Drachenflieger

 

Notlandeplatz ist der östlich angrenzende Fußballplatz, wobei der hohe Zaun hinter dem nördlichen Tor sowie die Flutlichtmasten zu beachten sind.

Gelandet wird jeweils auf abgemähter Wiese in der Nähe des Windsacks.


WICHTIG

Bitte nur die ausgewiesenen Parkplätze am Freibad, der Kampenwandbahn oder der Flugschule nutzen. Keinesfalls mit dem Auto zur Landewiese fahren, da es sonst Ärger mit den angrenzenden Bauern gibt!

Nicht über den Hochseilklettergarten oder das Freibad fliegen. Müll bitte ordnungsgemäß entsorgen und die Toiletten am Freibad benutzen. Rauchen verboten. Bei Außenlandung Wiese auf dem kürzesten Weg sofort verlassen. Keine Aufziehübungen im hohen Gras bzw. auf dem Landeplatz. Beschädigungen an Zäunen und ähnlichen Weideeinrichtungen sofort reparieren oder der Flugschule bzw. dem Club melden.

 

STARTPLÄTZE

Es gibt zwei offizielle Startplätze an der Kampenwand:

Der Startplatz 1 befindet sich auf der Wiese 50 m neben der Bergstation in Richtung Nord auf 1440 MSL. Zwischen dem 01. April und dem 30. September darf auf dieser Wiese aufgrund des Weidebetriebs mit Ausnahme der DGFCAK-Clubmitglieder nicht gestartet werden.
Startrichtung: NORD und WEST

Der Startplatz 2 (Hauptstartplatz) befindet sich am Hirschenstein (1370 MSL). Der Weg dorthin führt von der Bergstation ca. 10 Min. an der Möslarnalm vorbei auf dem Wanderweg Richtung Aschau.
Startrichtung: NORD / NORDWEST
Der Startplatz ist durch ein Schild mit Erste-Hilfe-Kasten und Windsack gekennzeichnet.

Der Drachenflieger-Aufbauplatz ist neben der ausgebauten Startrampe.

Der Gleitschirm-Startplatz befindet sich rechts neben der Drachenflieger-Startrampe.

Auf Wanderwegen darf nicht aufgebaut werden.


WICHTIG

Folgende Auflagen des FORSTAMTES ROSENHEIM sind unbedingt einzuhalten, um den Flugbetrieb an der Kampenwand nicht zu gefährden:

1. In der Zeit vom 01. April bis 15. Juni des Jahres darf bis zu einer Höhe von 1500 MSL (ca. Bergstationhöhe) nur innerhalb des eingezeichneten Flugkorridors (rot schraffiert) bergnah geflogen werden.

2. Wird eine Flughöhe von mehr als 1500 MSL erreicht, kann dieser Sektor verlassen und das Gebiet nördlich der Linie: "Überhängende Wand-Kampenwandgipfel" beflogen werden.

3. Bei einer Flughöhe von mehr 1800 MSL kann das gesamte Gelände des Kampenwand-Massives mit seinen Nebengipfeln beflogen werden, soweit luftfahrtrechtliche oder sonstige Bestimmungen dem nicht entgegenstehen.

In der Zeit vom 16. Juni bis 31. März entfallen die vorgenannten Beschränkungen bezüglich des Flugkorridors und der einzuhaltende Mindestflughöhen.

Die im Lageplan eingezeichneten Brut- und Balzplätze des Auer- und Birkwildes sind während des ganzen Jahres in einer Mindestflughöhe von 200 m über Grund - ausgenommen echt Notsituationen - zu überfliegen.

In der Luft sind die üblichen Flugregeln zu beachten und der Bereich vor dem Startplatz baldmöglichst zu verlassen.


FLUGBERECHTIGTE PILOTEN

Drachenpiloten: mindestens A-Schein und gleichwertige ausländische Nachweise.

Gleitschirmpiloten: mindestens A-Schein und gleichwertige ausländische Nachweise.

 

BEFÖRDERUNG MIT DER SEILBAHN

Jeder Pilot lässt sein Gerät auf eigene Gefahr von der Kampenwandseilbahn befördern.
Aus technischen Gründen können Drachen nur im Kurzpack oder mit einer maximalen Länge von 4,50 m mitgenommen werden.

Der Eingang für die Drachenflieger befindet sich am offiziellen Ausgang an der Westwand. Den Weisungen des Bahnpersonals ist unbedingt Folge zu leisten.

Bergbahnkarten für Drachen- und Gleitschirmpiloten (Einzel-, 10er- und Tageskarten) sind an der Kasse der Bergbahn zu kaufen.

Die Start- und Landegebühr ist mit der Bergbahnkarte zu lösen.

Bei unfliegbaren Bedingungen werden die Gleitschirmpiloten mit Gleitschirm und Drachenpiloten ohne Drachen kostenlos mit der Bahn zur Talstation befördert, wenn eine am gleichen Tag entwertete Bahnkarte vorgezeigt wird.


DIE WICHTIGSTEN PUNKTE NOCHMAL IN KURZFORM

  • Vor jedem Flug ist der Landeplatz zur Information aufzusuchen
  • Die Startplatz- und Flugauflagen sind unbedingt einzuhalten.
  • Gelandet werden darf nur auf den zugelassenen Landeplätzen mit entsprechender Rücksicht auf die umliegenden Wiesen.
  • Fahrzeuge dürfen nur auf den entsprechenden Parkplätzen und keinesfalls auf den Wiesen oder Zufahrtswegen geparkt werden.
  • Die Zufahrt zum Landeplatz mit dem PKW ist verboten.
  • Bei unfliegbaren Bedingungen wird der Pilot kostenlos mit der Bahn zur Talstation befördert, wenn die entsprechende Bergbahnkarte vorgelegt wird.