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Kampenwand im Fernsehen

Hier finden Sie aktuelle Fernsehbeiträge rund um die Kampenwand


Wetterlagen und Windsystem

Vorab: Wer vor der Auffahrt den Wind an der Kampenwand beurteilen will, sollte sich vor allem nach den Daten des Bayrischen Lawinenwarndienstes richten. Dessen Messstation liegt so, dass sie die „besten“ Werte anzeigt. Auch die Webcams auf dieser Website sind hilfreich. 

 

West bist Nord

Die besten Wetterlagen für die Kampenwand. Dann ist das Starten sicher möglich.

 

Ost

Kein Start an der Sonnenalm, denn bereits leichter Rückenwind drückt Dich hinab und verschlechtert den Gleitwinkel rapide. Schon etliche Piloten hingen in den hohen Bäumen unterhalb des Startplatzes.
Bei wenig Ostwind kann man am unteren Startplatz noch starten. Aber generell ist das Fliegen bei Ostwind an der Kampen keine große Freude. Die vielen niedrigeren Vorberge und kleinen Täler in Richtung Chiemsee sorgen für unstete Windströmungen. Auch bei wenig Wind ist es bereits ein ziemliches „Herumgeeier“. Wir einheimische Piloten wechseln bei östlichem Wind oft sofort nach dem Start die Talseite in Richtung Hofalm.

 

Süd

An der Sonnenalm bedeutet „Süd“ bei einer leichten Ostkomponente, dass der Wind am Ostende der Scheibenwand „um die Ecke kommt“. Damit wird er zum Rückenwind und der Start verbietet sich.
Weht eher ein Südwestwind, kommt der Wind hingegen am Westende der Scheibenwand „um die Ecke“. Ist es nicht zu viel, kannst Du starten, aber halte Dich vom Lee der Scheibenwand fern.
Bei sehr wenig Südwind kann man unten starten. Der Startplatz liegt etwas windgeschützt.
ACHTUNG: Es wird auch immer wieder am Münchner Haus nach Süden gestartet. Dies ist EXPLIZIT verboten. Wir Kampenwandflieger möchten alle Gastpiloten dringendst darum bitten, NICHT nach Süden zu starten. Wir laufen durch die Missachtung Gefahr, die Kampenwand als Startplatz grundsätzlich zu verlieren. Und die Bauern beobachten genau, ob wir uns an die Spielregeln halten…

 

Talwindsystem

Aschau als Talort der Kampenwand liegt im Priental. Und das Priental hängt jenseits von Sachrang mehr oder weniger direkt am Inntal dran. Das Inntal seinerseits ist eines der größten Talwindsysteme der Alpen, so dass an thermischen Tagen an der Kampenwand der Bayrische Wind und das Talwindsystem des Prientals zusammen kommen. Dann kachelt’s ganz ordentlich… Um den Landeplatz zu erreichen, sollte man an solchen Tagen frühzeitig vorhalten.
Achtung: Das Absaufen südlich von Hohenaschau würde garantiert zu einem unschönen Erlebnis. Viele kleine Hügel, Baumreihen, Lichtungen und einigen Kurven verwirbeln die Luft im Priental nachhaltig. Besonders turbulent ist es im Bereich von Hainbach, wo an manchen Tagen noch Luft von der Dalsenalm einfällt.
Die erste wirklich gute und absolut sichere Landewiese nach Süden liegt bei Huben.
Wer von der Kampenwand nach Süden auf Strecke ging und sein Dreieck nach Norden zumachen und den Landeplatz am Schwimmbad erreichen will, wird staunen, wie hoch der Talwind reicht: bis an die 2000 Meter (wenn auch sehr selten). Wer im Priental an solchen Tagen einmal unterhalb der Gipfel fliegt, wird meist vom Talwind „gefressen“.

 

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