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Kampenwand im Fernsehen

Hier finden Sie aktuelle Fernsehbeiträge rund um die Kampenwand

 

Für Hausbergflieger

 

Generell: Die Kampenwand „geht“ erst spät, da das Fluggebiet nach NW ausgerichtet liegt. An thermischen Tagen geht sie aber so zuverlässig, dass sich der Bayrische Wind gegen das überregionale Wetter durchsetzt. Während Du vielleicht wartend auf der Terrasse der Sonnenalm ein Kaffee trinkst, steht der Wind am Startplatz plötzlich perfekt an! Je nach Jahreszeit ist das Thermikfliegen ab frühestens 11 Uhr möglich.

 

Hausbart

Er zieht direkt an den Felsen unterhalb der Windfahne auf dem Felskopf unterhalb des Hirschenstein hoch – je nach Windrichtung weiter auf der SW-Seite bis direkt nördlich. Es ist ein kleiner, aber überaus zuverlässiger Bart.
Findet man hier nichts, sucht man über dem Ausstieg des Kaltwasser-Sessellifts weiter. Dieser Bart ist etwas größer, aber unten heraus schwächer. Er wird immer besser, je höher man kommt.

Geht dieser Bart ebenfalls nicht, ist es vermutlich ein schlechter Tag. Der nächste Versuch ist über dem Marterl. Aus der Luft kannst Du es kaum sehen, aber die Location ist leicht zu erkennen: dort, wo die Talabfahrt einen markanten Knick von Nord nach West macht und in der Kurve sehr breit ist. Suche über den Bäumen am oberen, rechten Ende der Kurve. Praktisch: Hier zieht es vormittags auch oft von Osten herauf.

Geht das Marterl auch nicht, fliege entlang des Rückens weiter nach Westen. Wo der Rücken steil Richtung Tal abfällt, zieht es oft hoch.
Hast Du erst mal überhöht, findest Du entlang des gesamten Kammes vom Kampenwand-Hauptgipfel im Osten bis hin zur Überhängenden Wand im Westen direkt über dem Priental diverse Bärte.

Bei Nord- bis Westwind kann es die Bärte entlang des Grats deutlich nach Süden versetzen. Halte genug vor, so dass Du jederzeit zurückkommst, aber habe zugleich den Mut, weiter im Süden nach besserem Steigen zu suchen.

 

Soaren am Haindorfer Berg bei Westwind

Der Haindorfer Berg ist der 1123 Meter hohe, eher unscheinbare, bewaldete Hügel direkt oberhalb des Landplatzes. Bei Westlagen oder wenn sich Talwind und überregionaler Westwind mischen, kann man an seiner Westflanke butterweich soaren. Schau auf die Blätter der Laubbäume, wo es hochzieht und steige sanft mit dem Wind auf. Ist im dynamischen Wind Thermik eingelagert, reißt sie gerne direkt an dem bewaldeten Westgrat ab. Auch direkt über dem Gipfel geht es recht zuverlässig hoch – je höher desto besser.
Theoretisch kann man ebenso bei Südwind an der Südflanke des Haindorfer Bergs soaren. Nur muss dafür der Südwind so stark sein, dass der Start an der Kampenwand ziemlich zweifelhaft ist…

 

Soaren am Aschauer Kopf

An vielen guten Thermiktagen bekommt der Talwind am Nachmittag eine zunehmende Ostkomponente. Es kann sich dann lohnen, das Priental nach Westen zu queren. Im Bereich der Hofalm reißen dann immer noch Bärte ab und vorn am Aschauer Köpfel soarst Du ganz wunderbar – manchmal bis Sonnenuntergang.
Aber Achtung: Auf dem Rückweg quer über Aschau zum Landeplatz sollte Dein Schirm schon ganz ordentlich gegen den Wind „marschieren“.


Tipp Abendflug

Der Nachteil der Kampenwand wandelt sich ab dem späten Nachmittag zum Vorteil: Du kannst hier im Hochsommer bis Sonnenuntergang fliegen. Manchmal fährt man mit der letzten Bahn hoch (während der Ferienzeit fährt die Kampenwand bis 18 Uhr!) und darf dann bei butterweicher Abendthermik noch 1–2 Stunden fliegen. Was für ein unglaublicher Genuss! Dass das klappt, ist bei überregionalen Westlagen wesentlich wahrscheinlicher.

 

 

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